Die Huxelrebe ist eine weiße Rebsorte, die vor allem in Deutschland angebaut wird, mit Schwerpunkten in Rheinhessen und der Pfalz. Sie wurde 1927 von Georg Scheu durch die Kreuzung von Elbling und Muscat Précoce de Saumur gezüchtet. Ihren Namen verdankt sie Fritz Huxel, einem Winzer aus Westhofen, der die Sorte in den 1950er Jahren etablierte. Die Huxelrebe ist bekannt für ihre frühen Reifezeiten und ihren hohen Ertrag. Weiterlesen
Weine aus der Huxelrebe zeichnen sich durch ihre blassgelbe Farbe und ein exotisches Bukett aus. Typische Aromen sind Mango, Maracuja und reife Äpfel. Die milde Säurestruktur macht sie besonders harmonisch und vielseitig. Edelsüße Weine aus dieser Rebsorte bestechen durch ihre Lagerfähigkeit und ihre intensive Fruchtigkeit.
Die Huxelrebe bevorzugt warme Lagen mit nährstoffreichen Böden. Sie ist jedoch anfällig für Witterungseinflüsse wie Frost und Verrieselung. Trotz dieser Herausforderungen liefert sie bei gezielter Ertragsregulierung hochwertige Trauben für edelsüße oder fruchtige Weine.
Dank ihres fruchtigen Charakters ist die Huxelrebe ein idealer Begleiter zu süßen Desserts, exotischen Gerichten oder würzigem Käse. Sie eignet sich zudem hervorragend als Aperitif oder für den Genuss zu feierlichen Anlässen.
WirWinzer FAQ - meistgestellte Frage zur Huxelrebe
Was ist die Huxelrebe?
Die Huxelrebe ist eine weiße Rebsorte, die 1927 von Georg Scheu gezüchtet wurde. Sie ist vor allem in Deutschland verbreitet, insbesondere in Rheinhessen und der Pfalz, und bekannt für ihre exotisch-fruchtigen Weine.
Welche Aromen sind typisch für die Huxelrebe?
Weine aus der Huxelrebe zeichnen sich durch Aromen von Mango, Maracuja, reifen Äpfeln und gelegentlich Zitrusfrüchten aus. Besonders edelsüße Varianten überzeugen mit einer intensiven Fruchtigkeit.
In welchen Regionen wird die Huxelrebe angebaut?
Die Hauptanbaugebiete liegen in Rheinhessen und der Pfalz. Sie wird nahezu ausschließlich in Deutschland kultiviert, obwohl es kleine Bestände in anderen Ländern wie England gibt.
Warum ist die Huxelrebe so selten?
Aufgrund ihrer Anfälligkeit gegenüber Witterungseinflüssen und der aufwendigen Pflege wird sie in vergleichsweise kleinen Mengen angebaut. Dennoch gilt sie unter Kennern als Geheimtipp.