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Bischöfliche Weingüter Trier

Bischöfliche Weingüter Trier

Bischöfliche Weingüter Trier: Historische Kellerkunst und zeitgemäßer Weingenuss

Die Bischöflichen Weingüter Trier stehen für große Rieslinge, historische Spitzenlagen und moderne Weinkultur. An Mosel, Saar und Ruwer entstehen charaktervolle Weine mit feiner Schiefermineralität und klarer Herkunft. Sorgfältiges Handwerk, verantwortungsvoller Weinbau und stilistische Vielfalt machen das Sortiment besonders attraktiv für Genießer, die authentische Moselweine mit Persönlichkeit und Geschichte entdecken möchten. Weiterlesen

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Julia Lübcke
Julia Lübcke
Güterdirektorin
Auszeichnungen

Die Wurzeln der Bischöflichen Weingüter Trier reichen bis ins Mittelalter zurück. Über Schenkungen, Stiftungen und gezielte Zukäufe gelangten bedeutende Weinberge in kirchlichen Besitz. 1966 wurden die Güter des Bischöflichen Konvikts, des Priesterseminars und der Hohen Domkirche zusammengeführt. So entstand ein Weingut, das renommierte Lagen von Mosel, Saar und Ruwer vereint. Seitdem bewahrt der Betrieb sein historisches Erbe und entwickelt es mit zeitgemäßem Qualitätsdenken weiter. Berühmte Weinberge wie Scharzhofberger, Kanzemer Altenberg und Trittenheimer Apotheke prägen das Profil. Sorgfältige Weinbergsarbeit und moderne Kellertechnik ergänzen jahrhundertealte Erfahrung. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen den hohen Anspruch. Heute verbinden die Bischöflichen Weingüter Trier Geschichte, Herkunft und präzises Handwerk zu charaktervollen Weinen mit unverwechselbarer regionaler Identität. Damit zählen sie zu den prägenden Erzeugern der traditionsreichen Weinregion.

In den steilen Weinbergen der Bischöflichen Weingüter Trier zeigt sich, wie eng Herkunft und Geschmack verbunden sind. Die Reben wachsen an Mosel, Saar und Ruwer auf blauem, grauem und rotem Devonschiefer. Diese Böden speichern Wärme und verleihen den Weinen feine Mineralität, Frische und Spannung. Bedeutende Lagen wie Scharzhofberger, Kanzemer Altenberg, Ayler Kupp, Trittenheimer Apotheke, Erdener Treppchen, Graacher Himmelreich und Kaseler Nies’chen bilden das Herzstück des Portfolios. Riesling steht klar im Mittelpunkt. Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder ergänzen das vielseitige Sortiment. Selektive Handlese und schonende Verarbeitung bewahren den Charakter jeder Parzelle. Kellermeister Stefan Kraml setzt auf langsame Vergärung, natürliche Weinbergshefen und traditionelle Fuderfässer aus Eichenholz. So entstehen fruchtbetonte Gutsweine, präzise Lagenrieslinge, Große Gewächse, Réserven und edelsüße Raritäten. Jeder Wein erzählt von Schiefer, Handwerk und gewachsener Weinkultur. Dadurch wirken die Gewächse eigenständig, zugänglich und zugleich anspruchsvoll. Sie begleiten besondere Menüs ebenso überzeugend wie entspannte Genussmomente und zeigen die ganze Vielfalt der drei Flusstäler.